Mittwoch, 24. August 2011

Bei uns ist immer was los!

Josef Bordat hat gestern Loriot in den Himmel getan.

Blogger Ultramontan fand, daß man das nicht einfach so sagen kann. Der Herr Alipius mischte sich kommentierend ein.

Martin vom Blog Geistbraus brachte das Wort "Streit" ins Spiel.

Josef Bordat reichte heute eine Richtigstellung nach. Und genau in dieser macht er alles noch viel, viel, viel, viel schlimmer! Denn indem er verspricht, nicht mehr zu behaupten, daß Reinhard Libuda im Himmel sei, läßt er viel zu viel Spielraum für die Interpretation, die da lautet: "Reinhard Libuda spielt jetzt für Sporting Schwefelduft und wird bei der nächsten Partie gegen Angstgegner Grasshoppers Harfenklang das Spiel quasi im Alleingang für sein Team entscheiden".

Und das wäre nicht mal mit 23 Bier zu ertragen!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich finde die Behauptung, irgendjemand, vor allem aber ein so aufrechter und liebenswürdiger Mensch wie Loriot, habe wahrscheinlich sein Seelenheil verspielt, so unfaßbar degoutant, daß ich überlege, ob ich einem Verein noch angehören möchte, in dem Derartiges in die Netzöffentlichkeit geblasen wird. Immerhin besteht ja für Mitglieder die Gefahr, dereinst in alle Ewigkeit erbsenzählenden Fanatikern beim Harfeklimpern zuhören zu müssen. Dann doch lieber Loriots Sketche - bis in alle Ewigkeit.

Martin J Grannenfeld hat gesagt…

:-))

Leise Ahnung hat gesagt…

Ich danke für die Dokumentation der hier auf höchstem geführten Diskussion über die Gnadenerlangung. Als süddeutscher Laie bin ich bes. dankbar für J.Bordats Wideruf bzgl. Stan Libudas, den man ja im westfälichen Volksglauben leicht mit St. Libuda assoziiert und dort auch den Matthew-Trick allzuleicht mit dem Evangelisten Matthäus assoziiert.
Ich erhoffe mir nun beispiels dieser Peron auch die fällige Katechese des doppelten Theozidee -Problems Libudas a) Westfale, b) Schalke - Dortmund - Schalke.
Meine Herren, machen Sie ruhig weiter so!

Charlotte hat gesagt…

"Immerhin besteht ja für Mitglieder die Gefahr, dereinst in alle Ewigkeit erbsenzählenden Fanatikern beim Harfeklimpern zuhören zu müssen."
LOLst!!!!

Mit interessiert sehr die Geschichte mit Petrus' Schwiegermutter. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das bisher wohl überlesen habe. Oder muss ich die Apokryphen bemühen?

Josef Bordat hat gesagt…

Nö, Charlotte, die drei Synoptiker tun's auch: Markus (Mk 1, 29-31: Sie verließen die Synagoge und gingen zusammen mit Jakobus und Johannes gleich in das Haus des Simon und Andreas. Die Schwiegermutter des Simon lag mit Fieber im Bett. Sie sprachen mit Jesus über sie, und er ging zu ihr, fasste sie an der Hand und richtete sie auf. Da wich das Fieber von ihr und sie sorgte für sie), Lukas (Lk 4, 38-39: Jesus stand auf, verließ die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber und sie baten ihn ihr zu helfen. Er trat zu ihr hin, beugte sich über sie und befahl dem Fieber zu weichen. Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und sorgte für sie.) und Matthäus (Mt 8, 14-15: Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte. Da berührte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte für ihn.).

Und, nochmal: Meine Schwiegermutter ist die Beste.

JoBo

Charlotte hat gesagt…

Und das, obwohl ich mich seit Wochen mit nichts als alteuropäischer Schriftkultur befasse. Ich beuge mein Haupt in Schande und Respekt.