Donnerstag, 21. Juli 2011

Die grüne Religion...

... schlägt wieder zu.

David und Victoria Beckham bekamen in der vergangenen Woche ihr viertes Kind. Die Weltbevölkerungskontrolleure stehen Kopf:
    "The Beckhams, and others like London mayor Boris Johnson, are very bad role models with their large families. There's no point in people trying to reduce their carbon emissions and then increasing them 100% by having another child."
Dann komme ich, wenn einst die Öko-Diktatur eingeführt wird, ja vielleicht noch mit heiler Haut davon. Ich interessiere mich zwar einen feuchten Kehricht für meinen CO2-Ausstoß, aber andererseits werde ich auch keine Kinder in die Welt setzen.

Kommentare:

weihrausch hat gesagt…

Zölibat als Klimaretter, na wenn das kein Argument ist...

blogger hat gesagt…

Also ganz so lustig sehe ich das nicht. Stichwort Zwangsabtreibungen in China.

Arminius hat gesagt…

Der Guardian ist so etwas wie die Frankfurter Rundschau oder die Süddeutsche. Ein linkes Schmierblatt halt. Deren typische Klientel sind wohlhabende kinderlose Doppelverdiener oder sexuell andersorientierte (war das nicht wunderschön politisch korrekt?), die naturgemäß ebenfalls nicht mit Kinderreichtum gesegnet sind.

Wenn man der eigenen Kinderlosigkeit etwas abgewinnen will, dann muß man halt zu solchen Konstruktionen greifen. Es geht schließlich nicht, seinen eigenen Lebensentwurf zu hinterfragen.

Giovanni hat gesagt…

maW: wir (= meine Famalie und ich) sind eine Gefahr für die Umwelt; das ist nichts wirklich Neues- frag mal die Lehrer meiner Söhne...;-)

ach die Öko-Poeten- ich liebe sie--sie und ihre "schöne neue Welt"

MonikaM hat gesagt…

Ich für meinen Teil habe in dieser Hinsicht restlos versagt. Fünf Kinder, die die Umwelt verpesten durch ihr Dasein. Schlimmer als die Beckhams! Am besten für die Umwelt wäre es natürlich, wenn es gar keine Menschen gäbe. Auch keine Ökofanatisten.

Andreas hat gesagt…

Dann komme ich, wenn einst die Öko-Diktatur eingeführt wird, ja vielleicht noch mit heiler Haut davon.

Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen. Für Sie finden sich schon andere Gründe, die mindestens genauso PC sind...

Josef Bordat hat gesagt…

Es gibt zwischen dieser unfassbar abartigen Reduktion des Menschen auf „CO2-Produzent“ in dem zitierten Artikel und einer „Umweltschutz interessiert mich nicht“-Haltung aber noch Spielraum für christliche Schöpfungsverantwortung – also für die Sorge um den Menschen, der jetzt lebt und auch um den, der künftig leben wird. Dieser „Ökofanatismus“ hat in seiner menschenverachtenden Art damit aber sicher nichts zu tun.

LG, JoBo

Alipius hat gesagt…

@ JoBo: Stimmt! Für mich ist das entscheidende Stichwort hier "Schöpfungsverantwortung".

Le Penseur hat gesagt…

@Josef Bordat:

Lassen Sie mich's so ausdrücken: für Umweltschutz habe ich durchaus Verständnis. Nur für sogenannte »Umweltschützer«, die man richtigerweise als »Mitmenschenbevormundungsfetischisten« bezeichnen müßte, habe ich keines.