Montag, 11. Juli 2011

Deutsche Literaturwissenschaftlerin:

"Kirchenlieder oft von Gewalt geprägt!"

Hersteller von Computerspielen: "Stimmt!"

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Diese Dame verfolgt das etwas durchsichtige Ziel, mit ihren Thesen die Gewaltausrichtung einer einschlägig bekannten orientalischen Haßreligion zu relativieren.

dilettantus in interrete hat gesagt…

Hey: Der Link funzt nicht!

Ach ja by the way:
War nicht von einer Heimatprimiz die Rede?

Alipius hat gesagt…

Link ist repariert. Heimatprimiz frühestens in drei Monaten (Juli muß ich die Pfarre reißen, August auch für eine Woche plus Augustini, September bin ich im Heiligen Land und in Bamberg). Alle notwendigen Informationen bzgl der Heimatprimiz werden rechtzeitig gepostet.

Iris Kammerer hat gesagt…

... und die Dame hat - wen wundert's? - einen Doppelnamen ... *gäääääääääääääääähn*

dilettantus in interrete hat gesagt…

Und da haben die Protestanten mal ein richtig schönes Lied - und dann das.

Anonym hat gesagt…

Ja, wenn sie das Nibelungenlied auch dazu rechnet, dann hat sie freilich recht. Sex und Gewalt galore ...

Aber sonst? Gut, sie hatte jetzt ihre 15 Minuten. Wenn ich jetzt boshaft werden wollte, hat die Frau gestern und heute wahrscheinlich mehr Leser gehabt als in ihrem ganzen restlichen wissenschaftlichen (?) Leben. Ein Lump, wer arges dabei denkt. Frau Professor, bitte weitergehen.

Pompous Ass

bundesbedenkentraeger hat gesagt…

Was heißt hier "mal" ein schönes Lied? Aber der Vergleich mit den Computerspielen stimmt.

Imrahil hat gesagt…

Der stimmt, geht aber zu wenig weit. Vielmehr habe ich durchaus nichts dagegen, wenn in den Gesängen der Kirche mehr Schlachtengetümmel zu finden ist. Siehe Chesterton, Orthodoxy, Kapitel 6.

- Ein Haus voll Glorie schauet
- Fest soll mein Taufbund immer stehen (siehe ältere 2. und 3. Strophe: "Dem bösen Feind und seiner Macht gelob ich zu entsagen" ... "Dem Weltherrn ward ich untertan, hab seiner Fahn geschworen(!)"
- "Hilf uns hie kämpfen, die Feinde dämpfen, St. Michael"

und für mich auch
- Nun jauchzt dem Herren alle Welt.

(Das war seinerzeit unser Gelöbnisgottesdiensteröffnungslied; wohl wegen dem "kommt her, zu seinem Dienst euch stellt".)