Dienstag, 28. Juni 2011

Zum Fall Mgr Leo Maasburg...

Ein Tagespost-Artikel von Stefan Baier ist auf kath.net online:
    Das linksliberale Magazin „Profil“, dem sonst jede Gelegenheit willkommen ist, der Kirche ein Bein zu stellen, hatte die Story bereits vor einem Monat recherchiert, jedoch journalistisch zu dünn gefunden und nicht veröffentlicht. Dagegen hat die seriöse „Austria Presse Agentur“ (APA) am Sonntagmorgen der österreichischen Öffentlichkeit aufgetischt, was viele Online- und Printmedien dann unkritisch übernahmen: Eine heute 45-Jährige habe gegen den Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich, Leo Maasburg, eine Anzeige wegen sexueller Nötigung erstattet.
Ein Printmedium, welches die Geschichte übernahm, ist die PRESSE, die dem Fall heute einen Artikel und einen Kommentar widmet. Der Kommentar startet mit einer wahren Flut von nicht wirklich unsuggestiven Fragen:
    Holt Geschichte die Kirche ein?

    Hat Kardinal Schönborn Missbrauch vertuscht?

    Wird die katholische Kirche, wird Kardinal Christoph Schönborn von der Geschichte eingeholt? Hat er als Weihbischof 1994 versagt und sich schuldig gemacht, dass eine heute 45-Jährige von einem Priester sexuell genötigt wurde?
Weiterhin heißt es im Kommentar:
    Nicht ungelegen kommt die Debatte jedenfalls den Initiatoren des „Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien“, die Unterschriften sammeln.
Schmunzel...

Wer sich mal die Kommentare der Unterstützer auf der Webseite des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien" durchliest, der wird schnell erkennen, daß aus der Richtung dieser aufgeklärten und toleranten Mitbürger nicht viel mehr zu erwarten ist, als das blinde Aufspringen auf jeden Mistwagen, der die Aufschrift "Vermeintlicher Kirchenskandal!" trägt.

1 Kommentar:

Bellfrell hat gesagt…

Wenn es erlaubt ist, werde ich das schnell einmal verlinken, um auf die plumpen, aber leider effektiven Manipulationsmethoden der "Qualitätsmedien" aufmerksam zu machen.