Mittwoch, 15. Juni 2011

Matussek: Missbrauchsdebatte ist antikirchliche Kampagne

Alipius: Wasser ist flüssig

Via gloria.tv:
    Dass der «Spiegel» für sein Buch ganzseitige Anzeigen mit dem Text «Ohne Glauben geht es nicht» fahren müsse, nannte der Autor «göttliche Ironie». Das Magazin sei «ein antikirchliches Kampfblatt», was er etwa bei seiner Rezension des Papstbuchs von Peter Seewald erlebt habe. Darauf habe ihm der stellvertretende Chefredakteur gesagt, 13 Leute versuchten für den «Spiegel», «dem Papst Verwicklungen in den Missbrauchsskandal nachzuweisen. Da kannst Du doch nicht kommen und den Papst freisprechen!» Ein solches Verständnis von Journalismus als Kampagnenjournalismus halte er für «äußerst primitiv und blöde», sagte Matussek.
13 Leuten 'nen Mistkübel in die Hand gedrückt, Richtung Vatikan gezeigt und gesagt: "Und wehe, die Dinger sind leer, wenn ihr wiederkommt!"

Solider Journalismus...

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hochwürden,

eines immerhin muß man dem Spiegel lassen: Die Leute sind wenigstens konsequent.

Statt die Blattlinie vom jeweils bedeutendsten Inseratenkunden bestimmen zu lassen, publizieren sie ihre eigene Überzeugung. Wohlgemerkt, nicht nur diese, sondern auch Fakten; solche freilich nur, wenn sie die eigene Überzeugung zu stützen scheinen.

Pompous Ass

Stegi hat gesagt…

Frage mich nur, weshalb Mattussek für dieses Magazin arbeitet?

Freilich ist er nach dem Domradio-Interview zurückgerudert, aber das Geschwafel von wegen " gegenseitige Befruchtung" usw. klingt auch nicht glaubhaft.

Wes Brot ich ess....

Anonym hat gesagt…

Hm, bin mal gespannt, wie lange Matussek noch für den SPIEGEL schreibt ...