Sonntag, 19. Juni 2011

Dreifaltigkeitssonntag...

Die Trinitätslehre war einerseits eine oberharte Nuß. Andererseits hat mir das Nachdenken und Meditieren über dieses gewaltige Mysterium aber nicht nur eine gewisse Freude bereitet, sondern mir auch geholfen, die Dynamik zu erkennen, die das scheinbar statische monotheistische Bild mit Leben füllt. Es ist ein Leben der Beziehung: Sich einander kennen, sich einander lieben und in dieser Liebe zueinander, diesem Wissen umeinander EINS zu sein, ohne Trennung, ohne Entfremdung, ohne Spaltung.

Alles, was "Gott-Sein" bedeutet, ist im Vater. Alles, was "Gott-Sein" bedeutet, ist im Sohn. Alles, was "Gott-Sein" bedeutet, ist im Heiligen Geist.

Aber der Vater ist nicht der Sohn, ist nicht der Heilige Geist. Der Sohn ist nicht der Vater, ist nicht der Heilige Geist. Der Heilige Geist ist nicht der Vater, ist nicht der Sohn.

So einfach und doch so mysteriös.

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