Donnerstag, 26. Mai 2011

Hostile Takeover for Life!

NARAL, die National Abortion and Reproductive Rights Action League ("Pro Choice America") rief auf ihrer Webseite Unterstützer dazu auf, über eine E-Mail-Adresse ein Photo von sich und einer Pro-Abtreibungs-Nachricht auf den NARAL flickr-Account hochzuladen. Auf diese Art wollte man Senatoren, die sich gegen Abtreibung aussprechen, von ihrem "War on Women" abbringen.

Der Schuß ging gewaltig nach hinten los, wie Jill Stanek auf ihrer Homepage schreibt. Denn Kathleen Gilbert von LifeSiteNews bekam Wind von der Sache und drehte den Spieß um. Sie rief Abtreibungsgegner dazu auf, den Auto-Upload-Service ebenfalls zu nutzen und Bilder mit Pro-Life-Statements auf den flickr-Account zu schicken. Ergebnis: Die NARAL-Leute kommen mit dem Löschen der ungewünschten Botschaften mittlerweile nicht mehr nach. Und obwohl man dort offanber weiterhin fleißig den Finger am Delete-Button hat, sind auf den neuesten Seiten die Pro-Life-Messages mittlerweile meilenweit vorne!

Ebenfalls bei Jill Stanek findet man in einem weiteren Posting eine Auswahl getürkter Pro-Choice-Photos, deren Satire deswegen so schmerzt, weil es so wahr ist.

You go, guys!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bedauerlicherweise gibt es hierzulande nicht einmal eine vernünftige Demo. Aber wir haben ja schon viel Erfahrung damit, wegzusehen.

Anonym hat gesagt…

Gibt es eigentlich irgendwo irgendwelche Initiativen, die gezielt anbieten, für ungewollte Kinder Pflege- oder Adoptiveltern zu suchen und damit werdende Mütter ermutigen, das Kind auszutragen und nicht abzutreiben? Ich hab immer nur diese "Du bist zum Austragen verdammt"- Fundis aus USA im Kopf, wenn ich pro life hör, und das macht mich ehrlich gesagt etwas traurig, daß da so viel Verachtung für die Fraen mitschwingt und so wenig Nterstützng...

Alipius hat gesagt…

@ Bundesbedenkenträger: Solche Agenturen oder Initiativen gibt es (auch in den USA), die lassen sich leicht über google finden. Verachtung für die Frau hilft weder dem Kind, um das es geht, noch der Frau, die in der mißlichen Lage steckt. Wir sollten aber nicht vergessen, daß eine "Du bist zum Abtreiben verdammt"-Attitüde für uns Christen dem werdenden Leben gegenüber auch niemals eine Möglichkeit sein kann.