Neulich irgendwo gelesen, daß man sich als Katholik gefälligst seines Glaubens und seiner Kirche zu schämen habe.
So lange irgendwelche Wirrköpfe im Namen der Zerstörung des "Herrschaftssystems" zu Weihnachten Botschaftsmitarbeitern die Hände wegsprengen...
So lange diejenigen, die nicht schnell genug lange Listen aufstellen können von all den Gütern, die die Kirche bitte zugunsten der Armen zu verkaufen habe, jährlich in tösenden Prozessionen der Selbstverliebtheit Hunderttausende von Euros verpulvern...
So lange das Leben des Menschen nicht vom Augenblick seiner Zeugung bis zum Moment seines Todes den gebührenden Schutz genießt, sondern man weiter über Möglichkeiten nachsinnt, es zu verkürzen oder nicht zu ermöglichen...
So lange man friedlich demonstrierende Christen durch Steinwürfe ins Krankenhaus bringt und sich dabei auf den Kampf gegen Intoleranz, Unterdrückung und Ignoranz beruft...
So lange an irgendeiner Grenze zwischen zwei beliebigen Ländern mit Säbeln gerasselt wird...
So lange der Mensch im Besitz der Maschine, die Kreativität im Besitz des Vorgesetzten und die Schönheit im Besitz des Nutzens sind...
So lange auch nur ein Staat noch eine einzige Massenvernichtungswaffe sein Eigen nennt...
So lange man gläubigen Menschen vorwirft, sie bedienten sich nicht ihrer Vernunft...
So lange "Liebe" ein Synonym für "Sex" ist und "Ehe" nur eine andere Variante von "Schau'n wir mal..."...
So lange es Menschen gibt, die im Namen egal welchen Gottes andere Menschen zu töten bereit sind...
... so lange wird der Satz "Ich bin katholisch!" mich mit Stolz erfüllen. Und danach wahrscheinlich immer noch...
Vor einer Stunde

8 Kommentare:
Zu diesem Posting sage ich ganz unver-schämt einfach nur: Bravo!
DANKE!!!!
Schließe mich an!
Diana
*stehe auf und applaudiere*
Danke, die Damen!
Wunderbar, vielen dank!
Unterschreib ich sofort!!!!
Birgit
In der Tat, damit sollte man eine Unterschriftensammlung starten... ich unterschreibe und danke für diesen Beitrag!!!
Jesse
Ich hätte es nicht besser sagen können. In akademischen Kreisen ist das das höchste zu verteilende Lob - oft mit einem gewissen Zähneknirschen ausgesprochen. Ich sage es mit großer Freude! Danke, Alipius!
Zu dem "Blogozese"-Artikel entstand die Diskussion, ob das Bloggen denn eigentlich christlich sein könne, wo doch der Gang an die Öffentlichkeit unmarianisch sei (mit Bezug auf Lk 2, 19). Sie beweisen immer wieder, wie wichtig es ist (auch für die Stärkung des persönlichen Glaubens und der persönlichen geistlichen Erbauung!), sich in Fragen von Religion und Kirche öffentlich (und deutlich!) zu artikulieren.
Dazu noch etwas sehr erfreuliches (und seltenes!) - ein lesenswerter Artikel in der WELT:
http://www.welt.de/debatte/article11805258/Wir-achten-unsere-eigenen-Traditionen-nicht.html
Herzliche Grüße,
Ihr
Josef Bordat
@ Josef Bordat: Danke für das Lob und den Link (den ich gleich mal verarbeitet habe)
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