Der Erzbischof von Southwark, Peter Smith, wird sich mit der englischen Gruppe Protest the Pope treffen. Er möchte ihnen nicht den Protest verbieten, sondern nur darum bitten, daß es zivilisiert und nicht zu beleidigend zugeht. Ein diesbezügliches Statement der Gruppe läßt nichts gutes ahnen:
Organisers meeting Smith include the gay rights campaigner Peter Tatchell, Andrew Copson, the chief executive of the British Humanist Association, and Terry Sanderson, president of the National Secular Society. He said he would not be "lectured" by the archbishop. "There is a defensive tone in what [Smith] is saying," he said. "It is an indication of the church's fear that something will happen to bring the pope into disrepute. I think something should happen to embarrass the pope into, for example, confronting the child abuse scandal. We're not going to be kind to the Pope because he does not deserve to be respected."
[Zu den Organisatoren der Gruppe gehören der Gay-Rights Aktivist Peter Tatchell, Andrew Copson, Geschäftsführer der British Humanist Association und Terry Sonderson, Präsident der National Secular Society. Er sagte, er ließe sich nicht von einem Erzbischof "belehren". "Es gibt einen defensiven Tonfall in dem, was Smith sagt", sagte er. "Es ist ein Anzeichen für die Angst der Kirche, daß etwas passieren könnte. Ich denke, es sollte etwas passieren, um den Papst in Verlegenheit zu bringen, so daß er sich zum Beispiel dem Kindesmißbrauch stellt. Wir werden zum Papst nicht höflich sein, denn er verdient es nicht, respektiert zu werden."]
[Zu den Organisatoren der Gruppe gehören der Gay-Rights Aktivist Peter Tatchell, Andrew Copson, Geschäftsführer der British Humanist Association und Terry Sonderson, Präsident der National Secular Society. Er sagte, er ließe sich nicht von einem Erzbischof "belehren". "Es gibt einen defensiven Tonfall in dem, was Smith sagt", sagte er. "Es ist ein Anzeichen für die Angst der Kirche, daß etwas passieren könnte. Ich denke, es sollte etwas passieren, um den Papst in Verlegenheit zu bringen, so daß er sich zum Beispiel dem Kindesmißbrauch stellt. Wir werden zum Papst nicht höflich sein, denn er verdient es nicht, respektiert zu werden."]
[HT an Stanislaus, über den ich auf den Artikel aufmerksam wurde]

3 Kommentare:
Zumindest weiß man jetzt, was zu erwarten ist. Leider wird man weder im Vatikan noch in der englischen Bischofskonferenz 2+2 zusammenzählen, um darauf vorbereitet zu sein.
Peter Tatchell (der übrigens auch für "Sex, Lies, and the Vatican" verantwortlich ist) hat einen 60-minütigen BBC-Film gedreht, der am Vorabend des Papstbesuches ausgestrahlt wird. Dort wird mit Sicherheit ein Mißbrauchsfall in England aufgedeckt werden, in den der Papst "direkt verwickelt" ist.
Dafür muß man kein Prophet sein.
Irgendwann einmal, lang, lang ist's her, ging dieser böse Spruch um (diskriminiert natürlich hinten und vorne), daß jedes der europäischen Völker sich gerade diese Tugend als "Nationalkennzeichen" ausgesucht habe, derer es am bittersten ermangele. Das sei für die Deutschen die Treue, für die Franzosen der Charme und für die Briten die Fairness ...
Wir werden ja sehen, wie die so aufgeklärten Säkularisten sich benehmen.
Ach was mit den Sandalen, die sind doch nur sauer weil Prada Church's shoes gekauft hat....
Ich wünsche dir einen gesegneten Weihetag!
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