Samstag, 18. Mai 2013

Mangelndes Flehen war jedenfalls nicht der Grund für den Fortuna-Abstieg,...

... wie man hier sieht!

Ich verklage den BVB...

Wie kann es sein, daß Hoffenheim in Dortmund gewinnt und somit der Fortuna zumindest die Chance auf die Relegationsspiele nimmt?

Menno...

Naja, so können wir also den nächsten Versuch in Richtung erste Liga starten...

Nur für Todesmutige!

Ich habe gestern den Ausdruck "Walmartians" kennengelernt. Was das ist? Nun: "Martians" ist Englisch für "Marsmenschen". "Walmartians" ist somit Englisch für "Walmart-Bewohner". Und ich sage absichtlich nicht "Walmart-Besucher" oder "Bei-Walmart-Einkaufer", denn diese Leute sehen häufig in der Tat so aus, als seien sie nicht mehr in der Lage, den Supermarkt zu verlassen.

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem sei gesagt, daß eine google-Bildersuche nach dem Begriff "Walmartians" nur von nervenstarken und mutigen Zeitgenossen durchgeführt werden sollte. Es gilt die alte Lebens- und Internet-Weisheit:

"Ich habe nichts gegen Schwule!"

Geinge es nach Leuten wie David Berger, dann wäre dieser Satz das absolute Mindestmaß an Toleranz, welches jeder lebende Mensch unseren GLBT-Mitmenschen entgegenzubingen hat. Auflistung des Strafkatalogs inkl Einforderung der genannten Strafen beginnt sofort, wenn dem Satz ein "Aber..." folgt. Denn dieses "Aber..." legt die Gewichtung automatisch vom Nichts-gegen-Schwule-Haben auf ein vermeintliches Schwule-sofort-des-Landes-verweisen-Wollen (mindestens), egal, wie ausgewogen oder verständlich die geäußerte Einschränkung bzw das geäußerte Bedenken ist.

In einem weiteren "Was wäre wenn"-Artikel arbeitet Berger sich dieses Mal in der taz zu der Erkenntnis durch, daß alle jene, welche sich kritisch zur Homosexualität äußern, nicht mehr in Fernseh-Talkshows auftreten sollen und sich von der GLBT-Lobby einen Maulkorb überziehen lassen müssen, weil in Frankreich ein Schwuler zusammengeschlagen wurde.

Logisch...

Berger verschweigt, daß die Attacke auf Wilfried de Bruijn im hauptsächlich von muslimicshen Nordafrikanern bewohnten 19. Arrondissement in Paris stattfand. Das muß natürlich überhaupt nichts heißen, interesant ist dennoch, daß Berger sofort auf Talkgäste zu sprechen kommt, die "meist dem fundamentalistisch katholischem Milieu nahe" stehen.

Genau hier aber wird die Geschichte interessant, denn nun darf man leise die Frage äußern, ob es Berger um ein Ende der Diskriminierung allgemein geht oder um ein Ende der Diskriminierung von Schwulen und Lesben. Der Autor bemüht zwar Einfluß und Macht katholischer Homo-Ehen-Gegner und wünscht sich daher ihr Verschwinden aus den Talkshows. Aber wann immer ich mal das Pech hatte, in eine solche Talkshow hineinzustolpern, sah ich ein oder zwei Quoten-Katholiken, die von Heugabeln und Fackeln schwenkenden Schwulen und Lesben und deren Sympathisanten niedergebrüllt und/oder lächerlich gemacht wurden. Es hatte für mich nie den Anschein, als ginge es um ausgewogene Debatten, noch weniger darum, seriöse Gegenmeinungen zum pro-regenbogenfarbenen Mainstream zu hören. Nein, es ging und geht um ein paar Quoten-Katholiken, die nach allen Regeln der Kunst vorgeführt werden sollen. Man addiere dazu die mittlerweile schon nicht mehr nachrichtenwürdige (oder noch nie nachrüchtenwürdig gewesene - je nachdem...) verbale und physische Gewalt gegen Christen und Kirchen, welche auch von Schwulen und Lesben und/oder deren Fürsprechern ausgeübt wird und auf welche Berger überhaupt keinen Bezug nimmt, und es entsteht der Eindruck, daß hier irgendwie - wenn auch nicht explizit - zwischen "guter" (schwuler) und "böser" (christlicher) Gewalt unterschieden wird.

Es gibt aber in diesem Bereich keine "gute" Gewalt. Blöde Sprüche gegenüber Schwulen sind genau so abzulehnen wie "Hätte Maria abgetrieben...". Besudelte Gay-Pride-Parade-Plakate sind ein ebenso großes Unding wie eingeworfene Kirchenfenster. Das Zusammenschlagen von Schwulen ist ebenso ein Verbrechen, wie das Zusammengeschlagen von Pro-Life-Aktivisten.

Ich kann für mein Leben nicht verstehen, was einen Menschen dazu antreibt, einem anderen Menschen Gewalt anzutun, nur, weil dieser andere Mensch gleichgeschlechtlich liebt. Ich kann für mein Leben nicht verstehen, warum Gewalt, die ausgeübt wird, in einem ganz bestimmten Fall der Auslöser für Zensur und Maulkörbe sein soll und in anderen Fällen nicht.

Freitag, 17. Mai 2013

Gute Nachrichten!

Künftig weniger Olivenöl-Tote!

Hat Milos Zeman irgendeine komische Krankheit...

... oder ist er in diesem Video tatsächlich einfach nur hackestramm?

Jubel!

Die neue YOURS ist da!

Was ist denn in Düsseldorf los?

Nein, ich rede nicht von der abstiegsbedrohten Fortuna (** schnief **), sondern vom "Tannhäuser". Die Gaskammer/Nazi/Erschießungs-Inszenierung erntete nicht nur reichlich Buh-Rufe, sondern machte auf einige Zuschauer sogar einen so nachhaltigen Eindruck, daß sie sich unmittelbar nach oder noch während der Aufführung zum Notarzt begaben.

Nach den massiven Protesten verzichtete die Oper auf weitere Aufführungen und gibt den Tannhäuser jetzt nur noch konzertant.

Nun erfahre ich aus der WELT, daß der Präsident der Akademie der Künste in Berlin, Klaus Staeck, Rheinoper-Intendant Christoph Meyer aufgefordert hat, die Inszenierung künftig wieder in ihrer ursprünglichen Form zu zeigen. Staeck:
    "Kunst – gleich welcher Güte! – ist keine Schönwetterangelegenheit!" ... "Ob sie irrt oder im Recht ist, misslungen ist oder brillant, muss diskutiert werden."
Ja, klar... Ich gehe natürlich nicht in die Oper, weil ich eine nicht-brechreizerregende Inszenierung inkl bestmöglicher Darbietung erleben möchte, sondern weil ich mitdiskutieren will und daher Zeuge eines "Vielleicht läßt das Publikum es uns ja durchgehen"-Spektakels sein muß, das später dann von irgendwelchen Findern, Meinern und Behauptern wochenlang in diversen Feuilletons niedergemacht oder verteidigt wird.

Ich bin lieber ein Banause, als jemand, der Kohle hinblättert, um sich von Provokations-Versuch Nr. 3.792.190 langweilen zu lassen.

Ich habe gestern übrigens nicht gepostet,...

... weil ich vormittags einen Pilgerbus nach Maria Taferl begleitet habe und dort in der proppenvollen Basilika die Messe zelebriert habe. Dann gleich heim ins Stift, weil wir nachmittags Kapitel hatten. Ergebnis: Zwei neue ewige Professen und drei Novizen, die zur zeitlichen Profeß zugelassen wurde. Unser Konvent wächst immer noch. Dank sei Gott!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Endlich!

Mit dem Chantalisator kann man sich in Windeseile eine wirklich zeitgemäße Version seines Namens erstellen lassen.

Dafür lege ich, Alayn-Claymon Müller, meine Hand ins Feuer!

Lebenslänglich...

Abtreibungsarzt Kermit Gosnell wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, entging also der Todesstrafe und hat somit die Chance, noch an seiner Reue und an einer Umkehr des Herzens zu arbeiten.

Dienstag, 14. Mai 2013

Bildschirm-Explosion!

Diagnose: Niedlichkeits-Overkill!



3-jähriger Waisenjunge aus Kolumbien "zelebriert" mit einem Kumpel die Messe, rezitiert die Texte so weit er kann aus der Erinnerung und quietscht sich mit seiner begeisterten Kinderstimme direkt in mein Herz. Zu goldig!

HT an The Crescat

Michael Schmidt-Salomon-FAIL,...

... irgendwo zwischen "Zum Schmunzeln" und "Das ist jetzt einfach nur noch traurig":
    "In diesem Zusammenhang wäre jede westliche Überheblichkeit unangebracht, schließlich verdankt sich der zivilisatorische Aufstieg Europas in der Renaissance-Zeit nicht zuletzt den Impulsen des 'muslimischen Kulturkreises', der das reiche Erbe der Antike pflegte, während im 'christlichen Westen' jahrhundertelang alles vernichtet wurde, was im Widerspruch zur Bibel stand."
Zu finden hier mit einem Hat-Tip nach hier.

Geschmackvoll...

Der unabhängige County Councillor Colin Brewer hatte im Februar gesagt, daß behinderte Kinder wegen der hohen Kosten, die sie verursachen, eingeschläfert werden sollten.

Es gab einen Riesen-Aufruhr. In einer Umfrage sprachen sich 96% der Befragten dafür aus, daß Brewer von seinem Amt zurücktreten solle. Dies tat er dann auch. Nun wurde er kürzlich wiedergewählt (warum auch immer).

Das Comeback ist ein doppeltes, kramte Brewer doch sogleich seine alte Leier wieder hervor und verkündete im Zusammenhang mit behinderten Kindern und der Frage nach deren Kosten, daß Bauern schließlich auch kranke Schafe gegen eine Wand knallen: "Wenn sie ein mißgestaltetes Lamm haben, werden sie es los. Bumm!"

Irgendwer konnte dies wohl nicht so richtig glauben und fragte nach, ob es Argumente dafür gibt, Kinder mit kostenintensivem Pflegeaufwand umzubringen, um Geld zu sparen. Die Antwort: "Ja".

Kriminell...

Kinder, wie die Zeit vergeht!

Heute vor zwei Jahren:

Montag, 13. Mai 2013

Schuldig!

Abtreibungs-Arzt Kevin Gosnell wurde in drei Fällen des Mordes für schuldig befunden (Story hier).

Wenn der Jury-Spruch mich auch freut, so hoffe ich doch, daß Gosnell nicht zum Tode verurteilt wird. Das würde das Engagement für das Leben ein wenig trüben.

Was provozieren die auch blöd rum und lassen sich totschlagen?

NBC NEWS wundert sich über die Heiligsprechung der Märtyrer von Otranto:
    But the choice to highlight their sacrifice may put a strain on the already fragile relationship between the Catholic Church and Islam...

    So why risk creating yet another inter-faith row with a celebration which some in the Muslim world may be seen as a provocation?

    [Aber die Wahl, ihr Opfer zu betonen, könnte die schon anfällige Beziehung zwischen der katholischen Kirche und dem Islam belasten...

    Also warum riskiert man, noch einen Streit zwischen Religionen zu verursachen, mit einer Feier, die von einigen in der muslimischen Welt als Provokation angesehen werden könnte?]
Die Antwort ist schnell gefunden und dürfte jeden Mitarbeiter der einfach gestrickten, nach dem guten, alten Schwarz/Weiß-Muster arbeitenden Mainstreammedien nicht nur in den USA befriedigen: Benedikt XVI hat die Heiligsprechung entschieden und hat somit seinem Nachfolger ein echt fieses Antrittsgeschenk hinterlassen!

Somit kann man jetzt erst einmal "Guter Papst - Böser Papst" weiterspielen, zumindest so lange, bis Franziskus es sich z.B. durch sein Reden über den Teufel oder den Lebensschutz oder die Natur des Menschen oder die Natur der Ehe endgültig verscherzt hat. Sollte es soweit kommen, dann kann man immer noch zurückgreifen auf "Jener Papst, der im Mai 2013 die armen Muslime mit einer bösen, provozierenden Heiligsprechung beleidigt hat".

(Hat eigentlich vorher ein Moslem im Vatikan angerufen und gefordert, daß während der Heiligsprechung (welcher er beiwohnen wird, weil er ja wissen muß, wie povoziert und beleidigt er sich jetzt bitte genau zu fühlen hat) alle christlichen Symbole entfernt werden sollen, damit er und andere Nicht-Christen sich nicht so bedroht fühlen?)

Das wahre und gute und schöne Menschenbild...

Daß ich von Schönheitswettbewerben für Kinder nichts halte, habe ich schon mal zart angedeutet. Und auch Miß-Wahlen für erwachsene Schönheiten finde fad genug um bestens ohne sie leben zu können, wenn ich sie auch nicht für so deprimierend und gefährlich halte.

Da dies nun aus dem Weg ist, kann ich nun meiner Verwunderung darüber Ausdruck verleihen, daß nach Meinung einer Grünen-Politikerin "Schönheitswettbewerbe" künftig offensichtlich so etwas werden sollen wie "Wettbewerbe im Irgendwie-noch-passabel-Aussehen".

Natürlich werden Netzhautpeitschen bei Schönheitswettbewerben ausgegrenzt. Deswegen heißen sie ja Schönheitswettbewerbe. Aber auf die Barrikaden zu gehen, weil es angeblich nicht dem Menschenbild entspricht, das Schöne schön zu nennen und zu prämieren, das halte ich für falsch. Natürlich: Wir haben es uns als Gesellschaft in vielen Bereichen angewöhnt, das Wahre nicht mehr wahr und das Falsche nicht mehr falsch, das Gute nicht mehr gut und das Böse nicht mehr böse zu nennen. Insofern ist die Forderung der Grünen-Politikerin konsequent. Aber für mich müffelt das Ganze mal wieder nach dem guten, alten "Ihr müßt Euch nicht anstrengen und Ihr müßt auch keine besonderen Begabungen (körperlich oder geistig) mitbringen, denn wenn Ihr einmal erwachsen seid und bei Mama und Papa auszieht, dann wird man Euch sofort einen Job geben, Euch die Schlüssel zu einer töften Wohnung überreichen und Euch eine Auswahl heiratswiliger Super-Partner vorstellen!"

Natürlich ist ein schönes Äußeres kein Garant für ein zufriedenes Leben, aber mich wurmt es immer wieder, wenn alles genau auf Mittelmaß gestellt sein muß und Leute sich in bestimmten Biotopen nicht hin und wieder auch mal gegenseitig auf die Schultern klopfen dürfen, weil es etwas besonderes zu zelebrieren gibt.

Ich bin mir sicher, daß so gut wie alle Menschen etwas haben, das sie auszeichnet und sie für andere wertvoll macht. Ist mir doch egal, daß Brad Pitt 100 Mal heißer ist als ich. Dafür hat er aber nicht meine Familie oder meine Freunde oder meine Mitbrüder oder meine Berufung oder meine Weihe oder meinen Job oder mein Blog!

Also: Suck it up und wuchert mit Euren eigenen Pfunden!

Quengelware...

Ich habe eben in der aktuellen ZEIT einen Artikel (noch nicht online verfügbar) mit dem Titel "Süße Geschäfte" gelesen. Er handelt davon, wie die Werbung - besonders für ungesunde Lebensmittel - den Alltag der Kinder in Deutschland mittlerweile fast vollständig durchdringt und mit welchen genau auf Kinderhirne und -seelen abgestimmten Mitteln die Konzerne ihre Produkte an den Eltern vorbei (oder sogar mit Hilfe der Eltern: "Eltern wollen ihre Kinder ernst nehmen und nicht länger bevormunden") an den Mann bzw an das Kind bringen.

Vor lauter "Naggingmarkt" und "Pester Power" und "Bonding" und "Marktintegration in den Alltag" ist mir jetzt ein wenig schwindelig, so daß ich die etwas schockierende Grundbotschaft des Artikels jetzt verkürzt und daher vielleicht auch arg vereinfacht wiedergebe.

Frage: "Warum werden ausgerechnet ungesunde Produkte so hysterisch beworben?"

Antwort: "Gesunde Produkte sind in der Herstellung teurer."

Da ich nicht genau weiß, wie groß die Gewinnspanne für die Konzerne im Bereich Süßigkeiten und/oder Junk-Food ist, setze ich das Fazit mal mit einem Körnchen Salz: "Lieber volle Geldbörsen in Chefetagen und Marketingagenturen, als Kinder, die sich gesund ernähren!"

Schwester Robusta

Spitze!

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Samstag, 11. Mai 2013

"Gute Katholiken benutzen Kondome"

So lautet der Slogan, mit dem die US-amerikanischen Initiative "Catholics for a Free Choice" für die Verwendung von Kondomen in Kenia wirbt.

Könnte was dran sein:

Manchmal,...

... wenn ich mich in Gedanken verliere, finde ich mich im Gebet wieder.

Während des Lesens fragte ich mich:

"Wie kann es denn sein, daß so ein Kommentar in einem deutschen Massenblatt erscheint?"

Dann sah ich, daß er von Akif Pirinçci geschrieben wurde.

Freitag, 10. Mai 2013

Ray Harryhausen ist tot...

Der Stop-Motion-Wizard verstarb am 7. Mai in London. Als ich ein Kind war fand ich seine Skelette im Film "Jason und die Argonauten" MEGA-SPOOKY!!! Heute finde ich diese Skelette MEGA-COOL und viel besser als irgendwelches CGI-Pumpernickel.

Ist mir jetzt erst so wirklich aufgefallen...

Der in diesem Posting zitierte David deGrazia hüpft in seinem Denken bedrohlich schnell von "Wir sollten den Wert der Freiheit nicht überschätzen" zu "Es gibt keine Gottheit, die uns eine bessere Welt gibt, also liegt es an uns Menschen, sie uns zu verschaffen" und wieder zurück zu "Freiheit spielt eine Rolle, ist aber - untertrieben ausgedrückt - nicht alles, was in Zusammenhang mit unserer moralischen Handlungsfähigkeit eine Rolle spielt".

Wenn ich mir diese Ideen auf der Zunge zergehen lasse und sie mit den immer wieder irgendwo auftauchenden Begriffen "Wunschkind/Designerbaby" und "Euthanasie/Sterbehilfe" würze, dann frage ich mich, wie lange es noch dauert, bis wir in einer Welt leben, in der man sich im Supermarkt stubenreine, genetisch saubere 14-Jährige mit moralischer Wunschprogrammierung in die Einkaufswagen legen kann, von denen man sich dann (spätestens, wenn man jenseits der 65 oder schwerkrank ist) auf einem Menschenschrottplatz abliefern läßt. Motto: "Es ist für alle Beteiligten das Beste!" oder "Vom Anfang bis zum Ende: Ein Leben ohne eklige, vollgekackte Windeln!"

Wenn wir aufhören, den Wert der Freiheit so hoch zu schätzen, daß das milde Antlitz dessen erkennbar bleibt, der sich aus freiem Willen für uns und unser Heil ins Leiden hineinbegab, wird man von der Freiheit bald dies sagen: Freiheit ist immer die Freihet desjenigen, der eine bestimmte Bequemlichkeit grade am dringendsten zu benötigen scheint.