Vor einer Stunde
Sonntag, 3. Juni 2012
Ist schon mal jemandem aufgefallen,...
... daß Sami Khedira und Dave Grohl sich irgendwie ähnlich sehen?
Zum heutigen Evangelium
In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder. Einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28, 16-20)
Das heutige Evangelium bietet da den einen oder anderen guten Ansatz, um diese Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen.
Jesus sagt: "Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde".
"Alle Macht"...
Nicht "ein wenig Macht" oder "fast alle Macht" oder "ganz schön viel Macht aber leider nicht so viel wie dem oder dem" sondern "alle Macht".
Und nicht nur "alle Macht", sondern "alle Macht im Himmel und auf der Erde"!
Was für ein Wesen ist das, dem alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben ist? Es ist Gott! Wenn Jesus sagt "Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde", dann sagt er damit "Ich bin Gott".
Nun heißt es aber, daß Jesus alle Macht gegeben wurde! Wie hat man sich dies vorzustellen? Sicherlich nicht auf eine Art, die eine zeitliche Folge und eine Auf- und Abnahme der Macht auf zwei verschiedenen Seiten einschließt.
Wenn mir drei Äpfel gegeben werden, dann muß vorher jemand diese drei Äpfel besessen haben, sonst hätten sie mir nicht gegeben werden können. Wenn diese drei Äpfel mir dann gegeben wurden, dann hat derjenige, der sie mir gab, sie nicht mehr.
Bei Gott verhält sich dies etwas anders. Zuerst einmal ist Gott niemand, der irgendwann einmal nicht war und irgendwann einmal nicht mehr sein wird. Gott spielt sich nicht in der Vergangenheit und der Zukunft ab, so wie unsere Erfahrung der Zeit. Gott ist einfach. Er ist vor aller Zeit und ist in aller Zukunft. Außerdem ist Gott kein Wesen, in dem sich etwas ändert, so daß die göttliche Person, von der Jesus alle Macht erhielt (also der Vater) plötzlich mit keiner Macht mehr dasteht, weil er sie nun an den Sohn abgetreten hat. Nein. Gott ist vor aller Zeit und ist in aller Zukunft, und in der Heiligen Dreifaltigkeit gibt der Vater vor aller Zeit und in aller Zukunft dem Sohn alle Macht und somit exakt die Machtfülle, die er, der Vater, selbst besitzt.
Somit sind der Vater und der Sohn zwei Personen eines göttlichen Wesens, da sie beide alles besitzen, was man braucht, um Gott zu sein. Sie können nicht zwei verschiedene göttliche Wesen sein, weil dies bedeutete, daß diese beiden Wesen sich auf irgendeine Art ergänzen, um gemeinsam das zu sein, was Gott ist. Wenn sich diese beiden Wesen aber ergänzten, um Gott zu sein, so bedeutete dies auch, daß sie ohne den anderen nicht Gott sind, daß ihnen also etwas fehlt. Da aber Gott nichts fehlt, müssen die beiden Personen des Vaters und des Sohnes eine Einheit im Wesen bilden.
Und nun sagt Jesus: "Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes". Wenn der Vater und der Sohn zwei Personen des einen göttlichen Wesens sind, wie eben gezeigt, was hätte der Heilige Geist in einem Atemzug mit dem Vater und dem Sohn zu suchen, wenn er nicht auf die Art dem Vater und dem Sohn gleicht, auf die der Vater dem Sohn gleicht?
Warum sollte in die von Jesus den Jüngern vorgeschriebene Taufformel eine dritte Person hineingenommen werden, wenn der Status dieser dritten Person dies nicht unbedingt notwendig macht? Was aber ist der Status dieser dritten Person, der die Hereinnahme in die Taufformel notwendig macht? Es muß der gleiche Status sein, den bereits der Vater und der Sohn besitzen: Der Status einer Person in einem göttlichen Wesen, welches nun folglich nicht aus zwei sondern aus drei Personen besteht.
Natürlich stoßen wir mit unserem Verstand sofort gegen einen Laternenpfahl, wenn wir versuchen, uns die Dreifaltigkeit vorzustellen. Aber wir machen ja sonst auch nicht so einen Riesen-Bohei um solche Sachen. Wer kann sich schon vorstellen, wie Gott aus nichts ein ganzes Universum schafft? Wir glauben es aber dennoch!
Glauben bedeutet, eine Sache für wahr zu erachten, weil jemand anders einen über diese Sache informiert hat. Unser Glaube kommt daher, daß Gott uns in seiner Offenbarung über sich und sein Werk informiert hat. Wir können nun natürlich hingehen und sagen "Okay, dann picke ich mir aus diesen götlichen Informationen mal eben die Sachen heraus, um die ich so eben noch meinen menschlichen Verstand wickeln kann...", aber dann schwingen wir uns zum Richter über die Gesamtheit der göttlichen Offenbarung auf und schneidern sie zurecht, so daß sie menschliches Format hat.
Wenn jemand mir sagt "Ich habe gestern 'The Avengers' gesehen und bin vor Vergnügen fast aus dem Kinosessel gerutscht", dann halte ich diese Information für wahr, weil ich nicht sehe, aus welchem Grund derjenige mich belügen sollte.
Wenn Gott mir sagt, daß er die Welt erschaffen hat und daß er ein Wesen in drei Personen ist, dann halte ich diese Information auch für wahr und zwar nicht nur, weil ich nicht sehe, aus welchem Grund Gott mich belügen sollte, sondern weil "Gott" für mich eine etwas andere Autorität ist als "jemand".
Ziemlich genial...
Meine Lieblingsteile:
"Church is filled with a bunch of hypocrites!" - "And there's always room for one more!"
"If you knew me and what I have done, you wouldn't want me!" - "If you knew me and what I have done, you wouldn't be worried!"
[HT: Johannes]
Samstag, 2. Juni 2012
** amüsier **
Lolcats, Motivational Posters und sonstige Image Macros haben einen Nachteil: Sie überfluten das Internt in so erbarmungslosem Maße, daß es kaum mehr möglich ist, inmitten des Trashs die Perlen zu finden.
Um so schöner, wenn man dann doch hin und wieder mal ein Exemplar findet, das einen so richtig aus dem Sessel fegt. Bei mir hatten die folgenden beiden Bilder diesen Effekt:
Um so schöner, wenn man dann doch hin und wieder mal ein Exemplar findet, das einen so richtig aus dem Sessel fegt. Bei mir hatten die folgenden beiden Bilder diesen Effekt:
Damals, in Rom...
Richelieu88 schreibt heute über die Cottingley-Fairies und stellt auch gleich ein paar eigene Bilder dazu. Zudem würde er sich über Zusendung von Bildern freuen.
Das erinnerte mich dann gleich an meinen Rom-Aufenthalt im Mai 2011, wo ich in der Ewigen Stadt doch tatsächlich drei prominente Katholiken traf...
Das erinnerte mich dann gleich an meinen Rom-Aufenthalt im Mai 2011, wo ich in der Ewigen Stadt doch tatsächlich drei prominente Katholiken traf...
Mehr Pfingsten, weniger Gremien...
Weihbischof Athanasius Schneider (Astana/Kasachstan) redete in Maria Vesperbild Tacheles:
Ich will jetzt nicht kategorisch die Möglichkeit ausschließen, daß auch Gläubige, die die Heilige Kommunion im Knieen auf die Zunge empfangen, so emfinden, erkenne aber ganz klar in den persönlichen Gesprächen, die ich immer wieder führen kann, daß diese Möglichkeit verschwindend gering ist.
Es ist zumindest von den Gemeindemitgliedern, die die Mundkommunion praktizieren, noch nie eines auf mich zugekommen, um irgendwelche Forderungen bzgl des Kelches oder der Selbstintinktion zu stellen oder darauf hinzuweisen, daß sein Befindlichkeits-o-Meter irgendwo zwischen "gedemütigt" und "geschändet" pendelt, weil der Papst in seinen Liturgien die Mundkommunion vorzieht oder Kardinal Ranjith sich gegen die Praxis der Handkommunion in seiner Diözese ausspricht.
"Je mehr Gremien, je mehr Sitzungen, je mehr Furcht und Minderwertigkeitskomplexe vor der öffentlichten Meinung, vor dem politisch Korrekten, desto weniger echte Reform der Kirche, desto weiter ist man vom wahren Pfingsten entfernt."
...
Eine große Wunde stelle für Schneider die weitverbreite Art des Kommunionsempfangs dar, wo der "anbetungswürdige Leib Christi, in dem die ganze Majestät der Gottheit in der so kleinen und zarten Hostie gegenwärtig ist, ohne erkennbar sakralen Anbetungsgesten empfangen wird." Dies hinterlasse den Eindruck, als ob hier eine gewöhnliche Speise behandle. "Wie gross ist der Kontrast zwischen der heute weitverbreiteten Form der Handkommunion mit ihren minimalsten Zeichen der Anbetung auf der einen Seite ,und den herrlichen Beispielen aus der Heiligen Schrift und den Beispiel der Katholiken aus den vergangenen zweitausend Jahren, und auch den Beispielen unserer eigenen Vorfahren, Eltern, Grosseltern auf der anderen Seite!"
...
Eine große Wunde stelle für Schneider die weitverbreite Art des Kommunionsempfangs dar, wo der "anbetungswürdige Leib Christi, in dem die ganze Majestät der Gottheit in der so kleinen und zarten Hostie gegenwärtig ist, ohne erkennbar sakralen Anbetungsgesten empfangen wird." Dies hinterlasse den Eindruck, als ob hier eine gewöhnliche Speise behandle. "Wie gross ist der Kontrast zwischen der heute weitverbreiteten Form der Handkommunion mit ihren minimalsten Zeichen der Anbetung auf der einen Seite ,und den herrlichen Beispielen aus der Heiligen Schrift und den Beispiel der Katholiken aus den vergangenen zweitausend Jahren, und auch den Beispielen unserer eigenen Vorfahren, Eltern, Grosseltern auf der anderen Seite!"
Ich will jetzt nicht kategorisch die Möglichkeit ausschließen, daß auch Gläubige, die die Heilige Kommunion im Knieen auf die Zunge empfangen, so emfinden, erkenne aber ganz klar in den persönlichen Gesprächen, die ich immer wieder führen kann, daß diese Möglichkeit verschwindend gering ist.
Es ist zumindest von den Gemeindemitgliedern, die die Mundkommunion praktizieren, noch nie eines auf mich zugekommen, um irgendwelche Forderungen bzgl des Kelches oder der Selbstintinktion zu stellen oder darauf hinzuweisen, daß sein Befindlichkeits-o-Meter irgendwo zwischen "gedemütigt" und "geschändet" pendelt, weil der Papst in seinen Liturgien die Mundkommunion vorzieht oder Kardinal Ranjith sich gegen die Praxis der Handkommunion in seiner Diözese ausspricht.
Freitag, 1. Juni 2012
Gothik (Stereo-)Typen!
Witzig! Habe eben eine (mittlerweile offenbar eingeschlafene) Webpage entdeckt, welche die geneigte Leerschaft über all die verschiedenen Goth-Typen aufklärt, die so unterwegs sind.
Ich war ja selbst mal eine Zeit lang leicht angegruftet (Beweis), und ich habe mich jetzt ntaürlich gefragt, was ich wohl für ein Typ war.
Gar nicht so einfach. Musikalisch war ich im Grunde schon seit 1981/82 ein Goth (Siouxsie, Cure), aber eben nicht "rein", weil ich auch noch poppigeres Zeug wie Depeche Mode oder OMD hörte. Bis in meine mittleren/späten 20er hatte ich auch immer Interesse an Goth-Musik. Es gab aber nur eine ziemlich kurze Zeit (so 1,5 bis vielleicht 2 Jahre), in denen ich äußerlich der Gothic-Szene zugeordnet werden konnte.
Und da meine modische Gothic-Phase spätestens im Jahre 1987 schon wieder zu Ende war, bleibt für mich im Grunde nur der Tradi-Gote.
Hähä... Der böse Herr Alipius! Trank schon als Goth an der Bar nur mit dem Rücken zum Volk!
Ich war ja selbst mal eine Zeit lang leicht angegruftet (Beweis), und ich habe mich jetzt ntaürlich gefragt, was ich wohl für ein Typ war.
Gar nicht so einfach. Musikalisch war ich im Grunde schon seit 1981/82 ein Goth (Siouxsie, Cure), aber eben nicht "rein", weil ich auch noch poppigeres Zeug wie Depeche Mode oder OMD hörte. Bis in meine mittleren/späten 20er hatte ich auch immer Interesse an Goth-Musik. Es gab aber nur eine ziemlich kurze Zeit (so 1,5 bis vielleicht 2 Jahre), in denen ich äußerlich der Gothic-Szene zugeordnet werden konnte.
Und da meine modische Gothic-Phase spätestens im Jahre 1987 schon wieder zu Ende war, bleibt für mich im Grunde nur der Tradi-Gote.
Hähä... Der böse Herr Alipius! Trank schon als Goth an der Bar nur mit dem Rücken zum Volk!
Warum "Lügen für Jesus" nicht funktioniert...
Weil Lügen immer Schaden anrichten:
2009 traf die christliche Psychotherapeutin Lesley Pilkington während einer Konferenz eine Homosexuellen, der ihr sagte, daß seine gleichgeschlechtliche Orientierung ihn belastet und er sein Leben ändern möchte.
Frau Pilkington williget ein. Nach zwei Sitzungen bekam sie einen Anruf des Mannes, der ihr erklärte, er sei in Wirklichkeit zwar schwul, aber ansonsten nur ein Sensationsreporter, der ihre Methoden offenlegen möchte, zu welchem Zweck er die beiden Sitzungen auch mit einem versteckten Mikrophon aufgenommen hatte:
Der Aktivist, Patrick Strudwick, veröffentlichte die Mitschrfiten der beiden Sitzungen im Independent und beschwerte sich dann bei der British Association for Counselling and Psychotherapy (BACP) über Pilkington. Ihr wird nun der Akkreditierungsstatus von der BACP entzogen. Ein Satz in diesem Bericht läßt mich speziell erschauern:
Aber keine Bange! Professionelle Hilfe für Pilkington ist unterwegs! Wie sie sagt:
2009 traf die christliche Psychotherapeutin Lesley Pilkington während einer Konferenz eine Homosexuellen, der ihr sagte, daß seine gleichgeschlechtliche Orientierung ihn belastet und er sein Leben ändern möchte.
Frau Pilkington williget ein. Nach zwei Sitzungen bekam sie einen Anruf des Mannes, der ihr erklärte, er sei in Wirklichkeit zwar schwul, aber ansonsten nur ein Sensationsreporter, der ihre Methoden offenlegen möchte, zu welchem Zweck er die beiden Sitzungen auch mit einem versteckten Mikrophon aufgenommen hatte:
Der Aktivist, Patrick Strudwick, veröffentlichte die Mitschrfiten der beiden Sitzungen im Independent und beschwerte sich dann bei der British Association for Counselling and Psychotherapy (BACP) über Pilkington. Ihr wird nun der Akkreditierungsstatus von der BACP entzogen. Ein Satz in diesem Bericht läßt mich speziell erschauern:
The BACP calls Pilkington's work to help homosexuals "reckless," "disrespectful," "dogmatic" and "unprofessional," as the guidelines issued by professional associations force psychotherapists to "affirm" homosexuality, even if the client does not.
[Die BACP bezeichnet Pilkingtons Arbeit als "rücksichtslos", "respektlos", "dogmatisch" und "unprofessionell", da die von professionellen Vereinigungen ausgegebenen Leitlinien Psychotherapeuten zwingen, Homosexualität zu "bestätigen", selbst wenn der Klient es nicht tut]
[Die BACP bezeichnet Pilkingtons Arbeit als "rücksichtslos", "respektlos", "dogmatisch" und "unprofessionell", da die von professionellen Vereinigungen ausgegebenen Leitlinien Psychotherapeuten zwingen, Homosexualität zu "bestätigen", selbst wenn der Klient es nicht tut]
Aber keine Bange! Professionelle Hilfe für Pilkington ist unterwegs! Wie sie sagt:
"The BACP wanted me to have some re-training -- I have to see other people, and I have to write that, in fact, I have learned to think differently.
[Die BACP will, daß ich etwas Umschulung bekomme. Ich muß andere Leute sehen und muß schreiben daß ich gelernt habe, anders zu denken]
[Die BACP will, daß ich etwas Umschulung bekomme. Ich muß andere Leute sehen und muß schreiben daß ich gelernt habe, anders zu denken]
Donnerstag, 31. Mai 2012
Es gibt auch ganz aktuelle Musik,...
... die mir gefällt. Beispiel: Amy Macdonald mit Slow It Down.
Klar: Sie erfindet mit diesem Lied den Rock nicht neu, aber es ist ein schöner, schwungvoller Ohrwurm, der mich gut durch den Sommer bringen wird.
Wenn's in Deutschland mal wieder nicht funktioniert, gibt's hier noch eine Alternativ-Version.
Klar: Sie erfindet mit diesem Lied den Rock nicht neu, aber es ist ein schöner, schwungvoller Ohrwurm, der mich gut durch den Sommer bringen wird.
Wenn's in Deutschland mal wieder nicht funktioniert, gibt's hier noch eine Alternativ-Version.
"Lügen für Jesus" - Nächste Runde...
Live Action ist mit einem neuen Undercover-Video am Start, welches zeigt, daß Planned Parenthood werdende Mütter untersützt, die ihr Kind abtreiben wollen, wenn sich herausstellen sollte, daß es ein Mädchen ist.
Die auf US-Blogs als "Lying for Jesus" bekannte Taktik wird von einigen Bloggern verurteilt. Der Prominenteste und Eloquenteste Vertreter dieser Seite, dürfte Mark Shea sein, der in seinem NCRegister-Beitrag "Last Comments on Lying for Jesus" seine Position zusammengefaßt hat.
Der ebenfalls bekannte Patrick Archbold verteidigt auf Creative Minority Report die Live Action-Undercover-Aktionen und verweist auf einen Artikel von Peter Kreeft, der sagt, Live Action habe richtig gehandelt.
Was sagt der Katechismus über Abtreibungen?
Ich denke, daß weder abgetrieben noch gelogen werden sollte. Nun ist es allerdings so, daß es auf der Seite der Katholiken, die sich für das Leben einsetzen, einige gibt, die nicht nur die Abtreibung (versteht sich hier ja von selbst) sondern auch die Lüge ablehnen. Auf der Seite der Leute, die sich für ein "Recht" auf Abtreibung einsetzen, mag es auch einige geben, die sich gegen die Lüge aussprechen, aber wohl kaum jemanden, der sich gegen Abtreibung ausspricht.
Wir haben also zwei Gruppen: Die eine Gruppe verstößt schon aus ihrem Selbstverständnis heraus ("Wir setzen uns für ein Recht auf Abtreibung ein") gegen mindestens einen Punkt der katholischen Lehre. Die andere Gruppe handelt in diesem Punkt aus ihrem Selbstverständnis heraus gemäß der katholischen Lehre ("Wir setzen uns für den Schutz des Lebens ein") und legt zum Teil auch noch wert darauf, auch in einem anderen Punkt ("Wir lügen nicht") der katholischen Lehre treu zu bleiben.
Streng genommen hat man hier also aus katholischer Sicht einen Fiesheits-Überschuß auf der Seite derjenigen, die für ein "Recht" auf Abtreibung plädieren.
Darf man jetzt als Katholik hingehen und sagen "Naja, wenn die für die Abtreibung sind, dann rücken wir das Spielfeld eben wieder horizontal, indem wir hier und da ein wenig täuschen und schwindeln"? Ich denke, jeder Leser wird diese Frage intuitiv mit "Nein" beantworten, da man nicht einfach einen eigenen Verstoß gegen die katholische Lehre dadurch rechtfertigen kann, daß man sagt, anderswo werde ja auch gegen diese Lehre verstoßen.
Darf man als Katholik sagen "Die treiben ab, aber ich lüge nur (und füge mit dieser Lüge der betreffenden Person nicht einmal einen schweren Schaden zu), also führt mein kleineres Übel dazu, daß ein größeres Übel vielleicht abgestellt wird"? Ich denke, daß auch hier die meisten Leser intuitiv mit "Nein" antworten werden, weil sie erkennen, daß man das Übel nicht mit dem Übel bekämpfen kann.
Darf man als Katholik sagen "Ist doch egal, wenn ich lüge, so lange es einem guten Zweck dient"? Wieder denke ich, daß die meisten Leser hier "Nein" antworten werden, aus dem Bauch heraus und unter Nichtbeachtung aller "Nazis suchen bei mir versteckte Juden"-Szenarien.
Gibt es eine Lösung in diesem Dilemma? Meiner Meinung nach ja.
Wie wäre es denn, wenn Live Action einfach in die Planned Parenthood-Kliniken geht und fragt: "Was würden sie einer schwangeren Frau raten, die zu ihnen kommt und sagt, daß sie ihr Kind gerne austragen möchte, aber nur, wenn sie weiß´, daß ein Junge wird?"
So könnte man der Lüge entgehen und besäße immer noch die (zugegebenermaßen kleinere) Chance, daß PP antwortet, weil die Mitarbeiterin z.B. denkt, daß es der Kundin zu peinlich ist, sich selbst als diese Frau zu outen oder daß die Frage stellvertretend für eine Freundin, die sich nicht hintraut, gestellt wird.
Wie gesagt: Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, aber die Möglichkeit bleibt erhalten.
Zu klären wäre dann noch, in wie weit das Mitlaufenlassen einer versteckten Kamera in solchen Fällen als Lüge bzw als Täuschung zu bewerten ist.
Alles nicht so einfach...
Die auf US-Blogs als "Lying for Jesus" bekannte Taktik wird von einigen Bloggern verurteilt. Der Prominenteste und Eloquenteste Vertreter dieser Seite, dürfte Mark Shea sein, der in seinem NCRegister-Beitrag "Last Comments on Lying for Jesus" seine Position zusammengefaßt hat.
Der ebenfalls bekannte Patrick Archbold verteidigt auf Creative Minority Report die Live Action-Undercover-Aktionen und verweist auf einen Artikel von Peter Kreeft, der sagt, Live Action habe richtig gehandelt.
Was sagt der Katechismus über Abtreibungen?
2271 Seit dem ersten Jahrhundert hat die Kirche es für moralisch verwerflich erklärt, eine Abtreibung herbeizuführen. Diese Lehre hat sich nicht geändert und ist unveränderlich. Eine direkte, das heißt eine als Ziel oder Mittel gewollte, Abtreibung stellt ein schweres Vergehen gegen das sittliche Gesetz dar.
2485 Die Lüge ist ihrer Natur nach verwerflich. Sie ist eine Profanierung des Wortes, das dazu bestimmt ist, die Wahrheit, die man kennt, anderen mitzuteilen. Die bewußte Absicht, durch wahrheitswidrige Aussagen den Nächsten zu täuschen, verstößt gegen die Gerechtigkeit und die Liebe. Die Schuld ist noch größer, wenn Gefahr besteht, daß die Täuschungsabsicht für die Getäuschten schlimme Folgen hat.
Ich denke, daß weder abgetrieben noch gelogen werden sollte. Nun ist es allerdings so, daß es auf der Seite der Katholiken, die sich für das Leben einsetzen, einige gibt, die nicht nur die Abtreibung (versteht sich hier ja von selbst) sondern auch die Lüge ablehnen. Auf der Seite der Leute, die sich für ein "Recht" auf Abtreibung einsetzen, mag es auch einige geben, die sich gegen die Lüge aussprechen, aber wohl kaum jemanden, der sich gegen Abtreibung ausspricht.
Wir haben also zwei Gruppen: Die eine Gruppe verstößt schon aus ihrem Selbstverständnis heraus ("Wir setzen uns für ein Recht auf Abtreibung ein") gegen mindestens einen Punkt der katholischen Lehre. Die andere Gruppe handelt in diesem Punkt aus ihrem Selbstverständnis heraus gemäß der katholischen Lehre ("Wir setzen uns für den Schutz des Lebens ein") und legt zum Teil auch noch wert darauf, auch in einem anderen Punkt ("Wir lügen nicht") der katholischen Lehre treu zu bleiben.
Streng genommen hat man hier also aus katholischer Sicht einen Fiesheits-Überschuß auf der Seite derjenigen, die für ein "Recht" auf Abtreibung plädieren.
Darf man jetzt als Katholik hingehen und sagen "Naja, wenn die für die Abtreibung sind, dann rücken wir das Spielfeld eben wieder horizontal, indem wir hier und da ein wenig täuschen und schwindeln"? Ich denke, jeder Leser wird diese Frage intuitiv mit "Nein" beantworten, da man nicht einfach einen eigenen Verstoß gegen die katholische Lehre dadurch rechtfertigen kann, daß man sagt, anderswo werde ja auch gegen diese Lehre verstoßen.
Darf man als Katholik sagen "Die treiben ab, aber ich lüge nur (und füge mit dieser Lüge der betreffenden Person nicht einmal einen schweren Schaden zu), also führt mein kleineres Übel dazu, daß ein größeres Übel vielleicht abgestellt wird"? Ich denke, daß auch hier die meisten Leser intuitiv mit "Nein" antworten werden, weil sie erkennen, daß man das Übel nicht mit dem Übel bekämpfen kann.
Darf man als Katholik sagen "Ist doch egal, wenn ich lüge, so lange es einem guten Zweck dient"? Wieder denke ich, daß die meisten Leser hier "Nein" antworten werden, aus dem Bauch heraus und unter Nichtbeachtung aller "Nazis suchen bei mir versteckte Juden"-Szenarien.
Gibt es eine Lösung in diesem Dilemma? Meiner Meinung nach ja.
Wie wäre es denn, wenn Live Action einfach in die Planned Parenthood-Kliniken geht und fragt: "Was würden sie einer schwangeren Frau raten, die zu ihnen kommt und sagt, daß sie ihr Kind gerne austragen möchte, aber nur, wenn sie weiß´, daß ein Junge wird?"
So könnte man der Lüge entgehen und besäße immer noch die (zugegebenermaßen kleinere) Chance, daß PP antwortet, weil die Mitarbeiterin z.B. denkt, daß es der Kundin zu peinlich ist, sich selbst als diese Frau zu outen oder daß die Frage stellvertretend für eine Freundin, die sich nicht hintraut, gestellt wird.
Wie gesagt: Die Wahrscheinlichkeit ist geringer, aber die Möglichkeit bleibt erhalten.
Zu klären wäre dann noch, in wie weit das Mitlaufenlassen einer versteckten Kamera in solchen Fällen als Lüge bzw als Täuschung zu bewerten ist.
Alles nicht so einfach...
Ach, was ist das schön...
Der ideale Moment, um mal wieder einen meiner kleinen Befindlichkeits-Chorherren auszupacken: Elsa ist gestern noch spät abends der Kragen geplatzt. Denn der der SPIEGEL hat erneut seine ganze Klasse gezeigt. Die Überschrift "Vatileaks-Skandal: Papst Benedikt kritisiert die Medien" sollte jeden Menschen mit einem Fingerhut voll gutem Willen und dreieinhalb Hirnzellen sofort nach dem Text des Papstes suchen lassen, von dem hier die Rede ist.
Und weil es sich um eine Rede des Papstes handelt bin ich ganz naiv mal auf die Vatikan-Seite gegangen. Und siehe da! Ich wurde fündig:
Der gute, alte SPIEGEL... Dieser deutsche Print-Pontifex schafft es immer wieder, seinen Lesern tatsächlich simple Brücken zu errichten, über die sie von einer bereits fragwürdigen Berichterstattung in Windeseile die Müllhalde des Verstandes erreichen können.
Ich war noch nicht zwei Sätze tief im SpOn-Artikel drin, da dachte ich schon 'Mal sehen, wie lange es dauert, bis in den Kommentaren die Hexen oder die Kreuzzüge oder der Mißbrauchs-Skandal auftauchen...'
Und sage niemand dem SPIEGEL nach, daß er nicht liefere, was man erwartet!
Immerhin dauert es bis zum siebten Kommentar, aber dann läßt ein Leser namens mathematicus (hier wahrscheinlich locker aufgefaßt im Sinne von "1 + 1 = 3") das hier vom Stapel:
Papst soll zu Odenwald Stellung beziehen...
Aber Hauptsache: Mach meine Medien nicht an (hier auch gerne stellvertretend für: 'Bring nur ja nicht mein mühsam konstruiertes "SPIEGEL-Leser wissen mehr"-Weltbild ins Wanken')!
Denkst Du schon, oder liest Du noch?
Und weil es sich um eine Rede des Papstes handelt bin ich ganz naiv mal auf die Vatikan-Seite gegangen. Und siehe da! Ich wurde fündig:
Gli avvenimenti successi in questi giorni, circa la Curia e i miei collaboratori, hanno recato tristezza nel mio cuore, ma non si è mai offuscata la ferma certezza che, nonostante la debolezza dell’uomo, le difficoltà e le prove, la Chiesa è guidata dallo Spirito Santo e il Signore mai le farà mancare il suo aiuto per sostenerla nel suo cammino. Si sono moltiplicate, tuttavia, illazioni, amplificate da alcuni mezzi di comunicazione, del tutto gratuite e che sono andate ben oltre i fatti, offrendo un’immagine della Santa Sede che non risponde alla realtà.
Die Ereignisse, die in diesen Tagen die Kurie und meine Mitarbeiter betreffend passiert sind, haben mein Herz mit Traurigkeit erfüllt. Aber die feste Überzeugung wurde nie getrübt, dass - trotz der Schwäche des Menschen, der Schwierigkeiten und der Prüfungen - die Kirche vom Heiligen Geist geführt wird und dass der Herr seine Hilfe niemals fehlen lassen wird, um sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Allerdings haben sich Unterstellungen multipliziert - von einigen Medien erweitert - die völlig unbegründet waren und weit über die Fakten hinausgehen. Sie haben ein Bild vom Heiligen Stuhl vermittelt, das nicht der Realität entspricht.
Angefeuert von einigen Medien, hätten sich "unbegründete Vermutungen" vervielfacht.
Der gute, alte SPIEGEL... Dieser deutsche Print-Pontifex schafft es immer wieder, seinen Lesern tatsächlich simple Brücken zu errichten, über die sie von einer bereits fragwürdigen Berichterstattung in Windeseile die Müllhalde des Verstandes erreichen können.
Ich war noch nicht zwei Sätze tief im SpOn-Artikel drin, da dachte ich schon 'Mal sehen, wie lange es dauert, bis in den Kommentaren die Hexen oder die Kreuzzüge oder der Mißbrauchs-Skandal auftauchen...'
Und sage niemand dem SPIEGEL nach, daß er nicht liefere, was man erwartet!
Immerhin dauert es bis zum siebten Kommentar, aber dann läßt ein Leser namens mathematicus (hier wahrscheinlich locker aufgefaßt im Sinne von "1 + 1 = 3") das hier vom Stapel:
Na wie schön, dass er tief traurig ist. Aber nicht etwa, weil seine Organisation für Jahrzehnte des Kindesmissbrauchs und vor allem der Vertuschung desselben steht (von den Verbrechen der 1900 Jahre davor wollen wir hier mal gar nicht sprechen),..."
Papst soll zu Odenwald Stellung beziehen...
Aber Hauptsache: Mach meine Medien nicht an (hier auch gerne stellvertretend für: 'Bring nur ja nicht mein mühsam konstruiertes "SPIEGEL-Leser wissen mehr"-Weltbild ins Wanken')!
Denkst Du schon, oder liest Du noch?
Mittwoch, 30. Mai 2012
Robusta reloaded
Die Vergrößerung bei blogger funktioniert offenbar wieder, allerdings nur in neuen Postings. Hier also nochmal die beiden Robusta-Strips von heute und gestern:
Umzug!
Der geschätzte Blogger-Kollege curioustraveller bloggt seit zwei Tagen hier weiter.
Frage...
Während meines Philosophie-Studiums sagte ein Professor (ich glaube, es war im Ethik-Kurs, weiß aber nicht mehr ganu), daß der Mensch auf nur zwei Dinge mit einer Angst reagiert, die sozusagen "angeboren" ist, also nicht "erlernt" werden muß (Angst vor Feuer, weil man irgendwann die schmerzhafte ERfahrung gemacht hat, daß es heiß ist) und einem nicht "beigebracht" werden muß (Angst vor Katholiken, weil irgendjemand einem irgendwann erzählt hat, daß sie die Wissenschaft hassen und Frauen auf dem Scheiterhaufen vebrennen wollen). Diese beiden Dinge sind: Laute Geräusche und plötzliches Fallen.
Frage: Stimmt das?
Ich könnte es vielleicht auch ergoogeln, aber ich finde es immer schöner und unterhaltsamer, so etwas über das Blog abzuwickeln. Also her mit Eurem geballten Wissen! Danke!
Frage: Stimmt das?
Ich könnte es vielleicht auch ergoogeln, aber ich finde es immer schöner und unterhaltsamer, so etwas über das Blog abzuwickeln. Also her mit Eurem geballten Wissen! Danke!
Dienstag, 29. Mai 2012
Nanu?
Michael Schmidt-Salomon machte während der Tagung "Die atheistische Perspektive: national, regional, global" in Köln laut kath.net dieses Statement:
Von Schmidt-Salomon stammen - ebenfalls lauf kath.net - auch folgende Aussagen:
Erkennen wir einen Unterschied?
Irgendjemand?
Die Klasse?
Bueller?
Richtig: Der an einer "schwerwiegenden Form von Wahnsinn" leidende Papst der Katholiken ermuntert nicht nur seine Schäfchen sondern alle Menschen pausenlos, ein anständiges, an Glauben und Vernunft orientiertes Leben zu führen.
Der Papst der deutschen Atheisten fällt in der Regel durch Polemik gegen Glaubende, durch Beschimpfungen und durch alberne Kinderbücher auf und dadurch, daß er ausgerechnet die glaubenden Menschen von ihrem Glauben abbringen will.
Die Logik hier scheint folgendermaßen zu funktionieren: Es sind vielleicht (oder sogar mit ziemlicher Sicherheit) nicht alle glaubenden Menschen gefährlich, aber um sicher zu gehen, daß die religiöse Barbarei nicht wieder ihr häßliches Haupt erhebt, wäre es besesr, wenn so wenige Menschen wie möglich überhaupt noch an irgendeinen Gott glauben. Das macht die Welt dann barbarei-freier und somit besser.
Warum er nicht - so wie der Papst - auf seinem Feld spielt und versucht, die von ihm immerhin erkannte und eingestandene Barbarei auf der Atheisten-Seite mit der gleichen Logik abzubauen, indem er Atheisten von ihrem Atheismus abbringt, das leuchtet nicht so recht ein.
Scherz!
Leuchtet natürlich total ein, denn wo keine Atheisten, da kein Schmidt-Salomon Star-Status.
Der Atheismus an sich habe keine Perspektive, da er nur unhaltbare religiöse Annahmen verneine, aber selbst keine Orientierung biete. Zudem sei der Atheismus auch nicht notwendig human – die Geschichte habe gezeigt, dass er barbarisch sein könne.
Von Schmidt-Salomon stammen - ebenfalls lauf kath.net - auch folgende Aussagen:
Christen wirft er „idiotische Verseuchung“, „religiotische Hirnwürmer“ und „rituellen Kannibalismus“ vor. Papst Benedikt XVI. attestiert er eine „schwerwiegende Form von Wahnsinn“.
Erkennen wir einen Unterschied?
Irgendjemand?
Die Klasse?
Bueller?
Richtig: Der an einer "schwerwiegenden Form von Wahnsinn" leidende Papst der Katholiken ermuntert nicht nur seine Schäfchen sondern alle Menschen pausenlos, ein anständiges, an Glauben und Vernunft orientiertes Leben zu führen.
Der Papst der deutschen Atheisten fällt in der Regel durch Polemik gegen Glaubende, durch Beschimpfungen und durch alberne Kinderbücher auf und dadurch, daß er ausgerechnet die glaubenden Menschen von ihrem Glauben abbringen will.
Die Logik hier scheint folgendermaßen zu funktionieren: Es sind vielleicht (oder sogar mit ziemlicher Sicherheit) nicht alle glaubenden Menschen gefährlich, aber um sicher zu gehen, daß die religiöse Barbarei nicht wieder ihr häßliches Haupt erhebt, wäre es besesr, wenn so wenige Menschen wie möglich überhaupt noch an irgendeinen Gott glauben. Das macht die Welt dann barbarei-freier und somit besser.
Warum er nicht - so wie der Papst - auf seinem Feld spielt und versucht, die von ihm immerhin erkannte und eingestandene Barbarei auf der Atheisten-Seite mit der gleichen Logik abzubauen, indem er Atheisten von ihrem Atheismus abbringt, das leuchtet nicht so recht ein.
Scherz!
Leuchtet natürlich total ein, denn wo keine Atheisten, da kein Schmidt-Salomon Star-Status.
wahr und schön und gut...
Bereits vor fast zwei Jahren hat der Annuntiator einen Beitrag zum Thema "Schönheit und Gutheit" gepostet.
Über diesen Beitrag bin ich eben gestolpert, weil ich ein wenig über das Dreigestirn Wahrheit, Gutheit, Schönheit gegoogelgrübelt habe.
Der Annuntiator schreibt:
Wobei diese Gleichungen aber ganz klar gewissen Beschränkungen unterliegen: Eine oberheiße Braut mag oberflächlich "schön" sein, aber sie kann gleichzeitig ein echter Satansbraten sein (also nicht gut bzw gut nur in dem Sinne, daß der Wille sie als oberheiße Braut (und nicht als gute Samariterin) begehrt und das, was der Wille begehrt immer als "gut" betrachtet wird, eben weil es begehrt wird). Oder, wie gestern gepostet: "Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren".
Ich denke, da ist tatsächlich etwas dran.
Denn ein schäbiger Charakter kann auch schöne Menschen häßlich machen.
Umgekehrt möchte ich behaupten, daß Güte sogar schön macht. Und zwar "schön" nicht im Sinne von "Boah! Wie oberknackig!", sondern "schön" im Sinne von "Bittebittebitte, lieber Gott, gönne mir noch fünf Minuten mehr in der Gegenwart dieses Menschen!"
Und da kommt dann auch die Wahrheit ins Spiel, weil in solchen Situationen auch immer ein Gefühl so gut wie vollkommener Authentizität, also Echtheit, also Unverstelltheit also Wahrheit mitschwingt.
Für mich stellt sich die Sache demnach so dar: Erst einmal entscheidet, ob ein Mensch gut ist, denn dann ist er auch wahr. Und dann kann man auch mal schauen, wie's mit der Schönheit aussieht (falls die sich nicht aufgrund eben der Güte und Wahrheit bereits von selbst einstellt).
Über diesen Beitrag bin ich eben gestolpert, weil ich ein wenig über das Dreigestirn Wahrheit, Gutheit, Schönheit gegoogelgrübelt habe.
Der Annuntiator schreibt:
Aber ich meine mich erinnern zu können, daß Thomas schön und gut mit Wahrheit verbindet: Wo das Schöne und das Gute zusammenfällt, ist Wahrheit.
Wobei diese Gleichungen aber ganz klar gewissen Beschränkungen unterliegen: Eine oberheiße Braut mag oberflächlich "schön" sein, aber sie kann gleichzeitig ein echter Satansbraten sein (also nicht gut bzw gut nur in dem Sinne, daß der Wille sie als oberheiße Braut (und nicht als gute Samariterin) begehrt und das, was der Wille begehrt immer als "gut" betrachtet wird, eben weil es begehrt wird). Oder, wie gestern gepostet: "Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren".
Ich denke, da ist tatsächlich etwas dran.
Denn ein schäbiger Charakter kann auch schöne Menschen häßlich machen.
Umgekehrt möchte ich behaupten, daß Güte sogar schön macht. Und zwar "schön" nicht im Sinne von "Boah! Wie oberknackig!", sondern "schön" im Sinne von "Bittebittebitte, lieber Gott, gönne mir noch fünf Minuten mehr in der Gegenwart dieses Menschen!"
Und da kommt dann auch die Wahrheit ins Spiel, weil in solchen Situationen auch immer ein Gefühl so gut wie vollkommener Authentizität, also Echtheit, also Unverstelltheit also Wahrheit mitschwingt.
Für mich stellt sich die Sache demnach so dar: Erst einmal entscheidet, ob ein Mensch gut ist, denn dann ist er auch wahr. Und dann kann man auch mal schauen, wie's mit der Schönheit aussieht (falls die sich nicht aufgrund eben der Güte und Wahrheit bereits von selbst einstellt).
Problem...
Blogger vergrößert im Moment die Bilder nicht, wenn man sie anklickt. Das dürfte zu leichten Leseproblemen beim letzten Robusta-Strip führen. Ich bitte um Entschuldigung und hoffe, daß das Problem bald behoben sein wird.
Religion des Friedens
Daß beim Pfingstereignis "Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber" (Apg 2,9-11) die Apostel in ihrer jeweiligen Muttersprache reden hörten, zeigt, daß die Botschaft Christi für jedes Ohr bestimmt ist. Die Vielfalt der Sprachen soll zur Einheit im Glauben führen, denn es gibt nur einen Geist, nur einen Herrn und nur einen Gott, wie Paulus im Brief an die Korinther schreibt.
Wer aber ist der eine Gott, an den die Welt glauben soll?
Dieser Gott ist ER:
Ich denke nein.
Denn wenn wir als Christen die Reihenfolge ebenso einhalten, dann können wir unseren Auftrag bestens erfüllen: Auch wir finden uns manchmal in der Situation, daß etwas verschlossen ist, sei es aus Sicherheitsgründen oder aus Angst. Das muß nicht zwangsläufig eine Türe sein. Es kann sich zum Beispiel auch um ein Herz oder einen Verstand handeln. Wenn wir nun dort kühn eindringen, dann ist es sicherlich besser, wenn wir eine offene, leere Hand reichen und einen Friedensgruß auf den Lippen führen, als wenn wir mit einem Krummdolch wedeln und wild herumbrüllen.
Ein Friedensgruß ist immer attraktiver als Kampfgeschrei, und wer den Frieden wünscht, der hat bedeutend bessere Chancen, daß das Gehör des Anderen sich ihm öffnet und somit vielleicht auch das Herz und der Verstand. Wer den Frieden wünscht, der signalisiert ein gewisses Vertrauen und darf darauf hoffen, daß dieses Vertrauen erwidert wird. Wer den Frieden wünscht, der entschärft und ermöglicht.
Und wenn der Friedensgruß dazu führen sollte, daß beim Anderen nicht nur Interesse geweckt wird, sondern vielleicht gar die Lust auf Nachfolge entsteht, dann kann die Sendung folgen: "Mach's wie ich! Wünsche den Leuten den Frieden Christi!"
Ehrlich: Was kann in einer Welt wie der unsren attraktiver sein, als das Signal, daß man nicht den Konflikt und die Gewalt sucht, sondern daß man den Frieden weitergeben möchte?
Wer aber ist der eine Gott, an den die Welt glauben soll?
Dieser Gott ist ER:
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
(Johannes 20,19)
Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Ich denke nein.
Denn wenn wir als Christen die Reihenfolge ebenso einhalten, dann können wir unseren Auftrag bestens erfüllen: Auch wir finden uns manchmal in der Situation, daß etwas verschlossen ist, sei es aus Sicherheitsgründen oder aus Angst. Das muß nicht zwangsläufig eine Türe sein. Es kann sich zum Beispiel auch um ein Herz oder einen Verstand handeln. Wenn wir nun dort kühn eindringen, dann ist es sicherlich besser, wenn wir eine offene, leere Hand reichen und einen Friedensgruß auf den Lippen führen, als wenn wir mit einem Krummdolch wedeln und wild herumbrüllen.
Ein Friedensgruß ist immer attraktiver als Kampfgeschrei, und wer den Frieden wünscht, der hat bedeutend bessere Chancen, daß das Gehör des Anderen sich ihm öffnet und somit vielleicht auch das Herz und der Verstand. Wer den Frieden wünscht, der signalisiert ein gewisses Vertrauen und darf darauf hoffen, daß dieses Vertrauen erwidert wird. Wer den Frieden wünscht, der entschärft und ermöglicht.
Und wenn der Friedensgruß dazu führen sollte, daß beim Anderen nicht nur Interesse geweckt wird, sondern vielleicht gar die Lust auf Nachfolge entsteht, dann kann die Sendung folgen: "Mach's wie ich! Wünsche den Leuten den Frieden Christi!"
Ehrlich: Was kann in einer Welt wie der unsren attraktiver sein, als das Signal, daß man nicht den Konflikt und die Gewalt sucht, sondern daß man den Frieden weitergeben möchte?
Ein klassischer Fall...
... von Eigennutz über Gemeinwohl scheint die Vatileaks-Affäre zu sein.
Das Ganze ist daher auch keine vatikanische, sondern eine Charakterfrage.
Und zwar von den Initiatoren bis hin zu den Nutznießern.
Was die Täter betrifft, so will ich gar nicht groß spekulieren und kommentieren. Erst mal abwarten, was genau sich in der nächsten Zeit so ergibt.
Was die Nuzznießer..., 'tschuldigung: Nutznießer betrifft... Nun ja... Nuzzi hört auf jeden Fall die Kassen klingeln. Und in den Mainstream-Medien, die nie schnell genug ihre Verkaufszahlen zu steigern versuchen können, wenn irgendwo "Vatikan" und "Skandal" draufsteht, lese ich überall die Frage "Hach je, wem gereicht die Geschichte nur zum Vorteil?"
Ernsthaft, Leute?
Das Ganze ist daher auch keine vatikanische, sondern eine Charakterfrage.
Und zwar von den Initiatoren bis hin zu den Nutznießern.
Was die Täter betrifft, so will ich gar nicht groß spekulieren und kommentieren. Erst mal abwarten, was genau sich in der nächsten Zeit so ergibt.
Was die Nuzznießer..., 'tschuldigung: Nutznießer betrifft... Nun ja... Nuzzi hört auf jeden Fall die Kassen klingeln. Und in den Mainstream-Medien, die nie schnell genug ihre Verkaufszahlen zu steigern versuchen können, wenn irgendwo "Vatikan" und "Skandal" draufsteht, lese ich überall die Frage "Hach je, wem gereicht die Geschichte nur zum Vorteil?"
Ernsthaft, Leute?
Montag, 28. Mai 2012
Gigli singt Gounod,...
... und es ist nicht das "Ave Maria"...
[Mit Entschuldigungen ins GEMA-geschädigte Deutschland, wo das Video mal wieder nicht läuft, wie ich soeben erfuhr...]
[Mit Entschuldigungen ins GEMA-geschädigte Deutschland, wo das Video mal wieder nicht läuft, wie ich soeben erfuhr...]
schön und gut...
Wirkliche Schönheit kann ohne Güte nicht existieren; denn es sind nicht die Züge allein, sondern es ist der Ausdruck, der den Zügen ihren übernatürlichen Reiz gibt.
(August Strindberg)
(August Strindberg)
"Der letzte Ritter der Moderne"
Paul Badde auf kath.net über Vernunft und Tradition und den heiligen Faden der Erinnerung:
Es war nicht weniger als eine Perversion vom alten Verständnis der Vernunft, die damit zunehmend als quasi autonom gedacht und vergöttlicht wurde. Der absurde Kult einer derart losgelösten und absoluten Vernunft gipfelte schon in der Französischen Revolution darin, dass die Jakobiner eine Hure als Allegorie der „Raison“ auf dem Altar von Notre Dame tanzen ließen. Es war das Vorspiel zu dem Klacken der gut geölten Guillotine auf der Place de la Concorde von Paris. So ging es zu mit der ersten Vergötzung der Vernunft. Vernünftig war das nicht mehr. Es war eine Entwicklung mit enormen Opferzahlen, die der Aufklärung selbst allergrößten Schaden zufügte. Benedikt XVI. hat deshalb im Beharren auf dem ursprünglichen Verständnis der Vernunft auch nicht weniger als eine Reinigung der Aufklärung selbst im Sinn.
Gebetsaktion
Die Freiburgbärin lädt ein zur Gebetsaktion 33 Tage für das Leben.
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